Der traditionsreiche Wikingerverein Opinn Skjold e.V. altnordisch für offener Schild, gilt als der älteste Wikingerverein Deutschlands, gegründet 1978 von einer Gruppe um Harm Paulsen.

Als einer der Vorreiter im Bereich der experimentellen Archäologie widmet sich der Verein der praxisnahen Erforschung und Darstellung des Wikingerlebens aus der Idee heraus, Wikingertechniken nicht nur zu lesen, sondern selbst auszuprobieren, und stellt Kleidung sowie Ausrüstung originalgetreu her und erforscht durch Nachbau alter Techniken den Alltag der Wikinger, eng verbunden mit dem Wikinger Museum Haithabu und dem Dannewerk.
Die Mitglieder von Opinn Skjold streben danach, Handwerk, Alltag und Kampftechniken der Wikingerzeit so originalgetreu wie möglich zu rekonstruieren, und sind bekannt für ihre Präsenz in Haithabu und Mitwirkungen an Projekten wie dem Wikingerbootsbau, mit dem Segeltörns auf der Schlei und Ostsee unternommen werden.
Ein prägendes Mitglied der Gruppe ist der Archäotechniker Harm Paulsen, der überregional als Experte für steinzeitliche und frühmittelalterliche Techniken gilt und maßgeblich zur Bekanntheit des Vereins beitrug.
Opinn Skjold gilt als eine der erfahrenen Gruppen, die über Jahrzehnte historisches Wissen durch praktisches Experimentieren vertieft haben und sind gefragte Experten in der experimentellen Archäologie.
Der Verein schlägt regelmäßig Lager in Museen wie dem Archäologischen Freilichtmuseum Groß Raden, Ribe oder bei den Wikinger Häusern Haithabu auf. Gezeigt werden Techniken wie Nadelbinden, Leder, Knochen, Bernstein- und Holzbearbeitung sowie Bogenbau und Bogenschießen.